Beiträge von Yemaya

    Wenn Du eine Kabeltrommel verwendest, um Gottes Willen immer komplett abwickeln. Ansonsten kann die mächtig warm werden, wenn da stundenlang volles Rohr Strom durchgeht. U d überhaupt, das Kabel so kurz wie möglich halten. Jeder Meter bringt zusätzlichen Widerstand und damit Ladeverluste.

    Ich habe meine Ora erst einmal randvoll gemacht. Das dauerte, aber es funktionierte. Verwendet habe ich auch den Ladeziegel. Ansonsten mache ich bei 80% Schluss. Am Donnerstag brauche ich wieder mal eine volle Ladung. Ich werde mich mal besser rechtzeitig kümmern.

    Mit der Zeit kommen die Fragen.

    Bei der gründlicheren Lektüre der Gebrauchsanweisung bin ich auf den Knopf links neben dem Lenkrad gestoßen, der den Strom abstellen soll. Den hatte ich bisher nicht genutzt.

    Ich bin ausgestiegen, hab die Kiste mit Druck auf den Knopf im Türgriff verriegelt und bin weggegangen. Nach einer Weile ist das Auto dann sowieso ausgegangen.

    Ich habe nun ausprobiert, was passiert, wenn ich den drücke und hatte die Vermutung, dass das Auto vielleicht nicht lädt, wenn es vollständig ausgeknipst ist.

    Da ich nachts an der Steckdose lade, wenn der Strom gerade billig ist, benutze ich immer das Laden reservieren und rechne dann aus, auf wie viel Prozent ich kommen möchte. Hat beim ersten Mal funktioniert, obwohl der Wagen ganz ausgeknipst war. Um Punkt Mitternacht konnte ich sogar hören, wie die anging.

    Beim nächsten Mal hat sie dann aber nicht geladen.

    Sollte bei 80% stoppen, stand aber noch auf 58.

    Die Ladeplanung war aber richtig eingestellt.

    Unterbindet nun das Ausschalten das plangemäße Laden und sie war beim ersten Mal doch nicht richtig aus, oder tut sie es nicht und es ist etwas anderes schief gelaufen?


    Nächste Frage: Kühlen oder Heizen des Akkus, wenn er am Strom hängt.

    Macht sie das nur kurz vor und während dem Ladevorgang oder die ganze Zeit, während sie an der Steckdose hängt.

    Ich bin nämlich manchmal faul, und lasse den Ladeziegel den ganzen Tag angesteckt. Heize ich so tagelang sinnlos den Akku?

    Macht es bei Temperaturen über Null überhaupt Sinn, das anzuknipsen? Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass das ab -15 Grad wichtig sei.


    Und die letzte Frage: Die Heckklappe lässt sich mal mit dem Schlüssel öffnen und mal nicht. Manchmal funktioniert die Taste im Auto und mal nicht.

    Auch die Taste an der Heckklappe zum Schließen funktioniert nicht immer. Folgt das irgendwelchen Regeln, die ich bloß noch nicht durchschaut habe? Dass man relativ lange auf den Schlüssel drücken muss, habe ich getickt. Das macht ja auch Sinn. Aber auch das klappt nicht immer. Oder ist das einfach nur Gezicke?

    Ich habe heute morgen das Auto an das Ladegerät gehängt (Schukosteckdose) Der Tibber Pulse zeigt an, dass fast 2,8 kW gezogen werden. Der Ladestand in der App und im Auto zeigen hartnäckig 61% an. Seit etwa einer Stunde. In der Ladeplanung sind 70% vorgesehen damit das Laden gestoppt wird, wenn der Strompreis hoch geht.
    Wohin verschwindet der Strom?
    Den anscheinend nicht effektiven Ladevorgang habe ich schon einmal gestoppt und neu gestartet. Es passiert nichts. Strom wird verbraucht, im Auto kommt scheinbar nichts an.
    Womöglich heize ich gerade mit dem Sicherungskasten die Garage???
    Ich bin auch nicht am Südpol. Wir haben -1 Grad und der Wagen steht in der Sonne. Akku vorwärmen hatte ich eingeschaltet.

    Bin gerade ratlos.

    Dann berichte ich mal.

    Erste Etappe war 68 km und am Ziel fehlten nur 60 km der Reichweite. Da habe ich mich schon ein bisschen entspannt. Dann habe ich gesehen, dass es für meine vorletzte Etappe einen sehr viel kürzeren Weg über die Käffer gab, der unterm Strich die gleiche Zeit brauchte, aber eben durch die Wallachei führte, wo man halt zum Teil mit dreißig durchs Dorf zuckelt. Würde ich mit nem Verbrenner nie machen, hier habe ich es unter dem Motto: Lerne Deine Heimat kennen einfach mal gemacht und dabei auch das Fahrverhalten auf sehr kurvigen Straßen schätzen gelernt (und den Spurhalteassistenten auf den auch sehr schmalen Straßen hassen. Der war ständig am nölen)
    Also, ich mach es mal kurz. Ich bin mit 350km Reichweite losgefahren, bin 249 km gefahren und hatte am Ende 127km Restreichweite. Ich könnte jetzt maulen, dass die Kiste nicht rechnen kann. Aber das werde ich mir verkneifen. Also, meine Anfänger-Reichweiten-Angst ist deutlich gemildert - auch was moderate Wintertemperaturen betrifft.
    Die Autobahn war auch tatsächlich nie so leer, dass ich hätte brettern wollen oder können. Eine Mitfahrerin meinte irgendwann: Ui, der kann aber schon, wenn Du Gas gibst. Und das war nur der Eco-Modus. Allerdings ist meine Motorik für zügiges Anfahren auf nasser oder leicht überfrorener Straße nicht feinfühlig genug. Zwei Mal sind mir die Ganzjahresreifen durchgerutscht. Ist das nur beim Ora so oder besorge ich mir dann doch mal Winterreifen? (die ich im Rhein-Main-Gebiet noch nie gebraucht habe).

    Übers Wochenende gehen die Ora und ich zum ersten Mal auf eine größere Tour. Ich habe vier Stationen, wo ich immer länger bin und auch an einem Schnarchlader laden könnte.

    Die Strecke umfasst knapp 250 km, größtenteils Autobahn. Ich neige nicht zum Rasen, wir werden zwischen 5 und 10 Grad haben ich fahre im Eco Modus und mit hoher Rekuperation.

    Sie ist jetzt randvoll und zeigt 350 km Reichweite an.

    Muss ich mich vor der letzten Etappe von 50 km nach einer Ladestation umsehen? Oder sollte das eigentlich reichen.

    Bin auf der letzten Etappe voll beladen, davor bin ich alleine unterwegs.

    Woah, bin ich hibbelig. Dabei läuft bisher alles super.

    Eieiei, was ein Murks. Das mit dem Prozentsatz habe ich dann auch tatsächlich gemacht. Sie war damit schneller fertig als gedacht und ich konnte tatsächlich über die App den Ladevorgang wieder starten, ohne das Bett zu verlassen, indem ich die Türen einmal entriegelt und wieder verschlossen habe. (Hab ja hier schon genug gelesen). Nur zum stoppen musste ich definitiv raus.
    Bis ich bei meinem Fahrverhalten eine Wallbox refinanziert hätte, kann ich vermutlich 50 Jahre lang immer mal eine Stunde länger und für 3 cent mehr laden. Ich hab aber eh einen Leasingvertrag und werde in 3 Jahren vielleicht ein Auto mit besserer Software haben. Ich versuche jetzt über Tibber Labs eventuell einen Zugang zum Ladeziegel zu bekommen und dann vielleicht per Tibber Smart Charging durchführen zu können. Wird sich für die wegen der geringen Stückzahlen der Oras womöglich nicht lohnen. Aber vielleicht gibts da einen Spielratz mit ADHS, der keine Prioritäten setzen kann, der sich doch damit beschäftigt.

    Sehe ich das richtig, dass der Ladeplan nur den Start des Ladens vorgibt, ich dem Ding aber nicht sagen kann, wann es aufhören soll.

    Ich habe einen dynamischen Stromtarif und würde den gerne optimal nutzen.

    Ich lade mit dem mitgelieferten Ladeziegel zu Hause. Aber den kennt die Tibber Software nicht, so dass ich von da aus keinen Ladeplan machen kann.

    Über den Ladeplan im Auto sehe ich nur eine Startzeit.

    Muss ich mir jetzt echt nen Wecker stellen, um den wieder zu stoppen? Wer erfindet denn sowas?